The archive versus/as the repertoire – Paraflows Symposium “MIND AND MATTER” – Archives
Der Diskurs über Archive basiert oft auf dem unhinterfragten Unterschied zwischen „mündlichen” und „schriftlichen“, oder „verbalen“ und „textuellen“ Traditionen. Als Reaktion darauf hat Diana Taylor vorgeschlagen, die Praktiken des Archivs in Opposition zu denen des Repertoires zu erforschen. Letztere verlangen immer auch Anwesenheit, Partizipation und verkörperte Ausführung. Der Vortrag möchte Taylors Vorschlag noch einen Schritt weiter führen und ihn auf Onlinephänomene anwenden. Genauer betrachtet werden soll. Hier gehen Medientechnologie (als scheinbarer Inbegriff des Archivs) und verkörperte Praxis (die Interaktion und Gegenaktionen der Benutzer in Hinblick auf das Löschprogramm der Plattform) Hand in Hand. Genauer betrachtet werden soll dies am Beispiel des Imageboards 4chan.
Sprecher: Jana Herwig (Vienna), Bloggerin und Medienwissenschaftlerin, Webarbeiterin seit 1998, Doktorandin und Universitätsassistentin im Bereich Intermedialität am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Blog: digiom.wordpress.com Lebenslauf und Publikationen siehe: https://tfm.univie.ac.at/personal/tfm-staff/jana-herwig/
paraflows .10 – Festival für digitale Kunst und Kulturen, Wien
Gerald Schittenhelm
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3 Kommentare zu „The archive versus/as the repertoire – Paraflows Symposium “MIND AND MATTER” – Archives“
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Danke für’s Eintragen? Und how very strange: Aus dem deutschen Abstract auf der Paraflows-Seite ist der eigentlich Vortragsgegenstand (4chan) verschwunden.
Es sollte also eigentlich gen Ende heißen:
Genauer betrachtet werden soll dies am Beispiel des Imageboards 4chan.
Paranoia!
Schon dein Kurzvortrag beim Barcamp zu 4chan war sehr interessant und hat mir zum ersten mal diese Website bzw. dieses Phänomen näher gebracht. Schade, dass ich leider an diesem Tag keine Zeit habe.
Hihihi. Ist korrigiert. Danke für den Hinweis.