twenty.twenty – exploring the future / 2.EVENT zum Thema “We ProdUSE″
twenty.twenty stellt sich brennenden Fragen der Gegenwart und beschränkt sich mit möglichen Antworten nicht auf die kommenden zwei, drei Jahre. Nachgedacht wird über die »mittelferne« Zukunft, konkret das Jahr 2020. Welchen Nutzen und welchen Preis hat der technische Fortschritt? Wie wird er unser Leben verändern? Gibt es eine Alternative zu Facebook? Werden Privacy und Intimsphäre künftig überhaupt noch relevant sein? Oder sind diese bald bloß noch ein Thema für soziologische Forschungsprojekte, Stoßrichtung »Das Konstrukt Privatsphäre in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts« – ganz so wie sich Literaturwissenschafter heute dem mittelalterlichen Minnesang widmen.
Vor etwa 10 Jahren ist es der Mobilfunkbranche gelungen, griffige Zukunftsszenarien zu entwickeln, wie die Welt dank mobilem Internet aussehen wird. Das hat zu einem der weltweit am höchsten penetrierten Mobilfunkmärkte geführt und in Folge zahlreiche Entwicklungen und Innovation ermöglicht. Aktuell gibt es für Endanwender kaum greifbare Szenarien, die über einen Zeitraum von 1-2 Jahren hinausreichen. Das soll eine regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe ändern, in welcher sich technologieaffine Nutzer und Vorreiter in Form eines Think Tanks Visionen und Machbares erörtern. Im Rahmen einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe werden griffige Zukunftsszenarien erörtert, entworfen und diskutiert.
twenty.twenty ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von A1 Telekom Austria und The Gap.
2.EVENT 30.11.2010 @ HUB Vienna 1070 Wien
WE PRODUSE. MEDIENPRODUKTION UND MEDIENNUTZUNG IN 2020
Wir leben digital: PC, Internet, Smartphone, Social Media … sie haben unser Informationsverhalten und unsere Art, Medien zu nutzen, revolutioniert. In nur fünf Jahren hat Facebook die Kronen Zeitung an Reichweite überholt. Gegenwärtig ist Partizipation das Schlagwort schlechthin. Die Devise lautet „sozial“ und „individuell“: Stetig wechseln wir zwischen der Rolle als Rezipient und Produzent – oft sind wir beides zugleich. Jeder von uns kann Inhalte recherchieren, Artikel kommentieren, mit Tweets und Statusmeldungen viele Menschen informieren. Über Likes und Links erstellen wir unsere individuelle, digitale „Zeitung“. Oft vermischen sich Information, Unterhaltung und private Inhalte. Der Begriff „Prosumer“ beschreibt diesen neuen Typus des Mediennutzers.
Wie verändern die einfacheren, technischen Produktionszugänge und die Verbreitungsmöglichkeiten von Social Media den Medienproduktionsprozess in naher Zukunft? Wie die Inhalte? Wer sorgt für Qualität und wer bestimmt die Relevanz? Mit diesem spannenden Thema beschäftigt sich der nächste Diskussionsabend der Veranstaltungsreihe twenty.twenty von A1 Telekom Austria und the gap.
Gerald Schittenhelm
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