Diskussion: Geistiges Eigentum zwischen Geniemythos & digitaler Produktion
Im Juridicum in der Schottenbastei wird einerseits der Sammelband Geistiges Eigentum und Originalität (herausgegeben von Odin Kroeger, Günther Friesinger, Paul Lohberger, Eberhard Ortland) vorgestellt und andererseits der Themenkomplex des Bandes aus der Perspektive “Zwischen Geniemythos und digitaler Produktion” diskutiert.
Mit am Podium: der Soziologe und Medienwissenschafter Volker Grassmuck, der Komponist und (Computer-)Musiktheoretiker Johannes Kretz, der Philosoph Eberhard Ortland sowie die Musikerin, Autorin, DJane, Labelbetreiberin (u.v.m.) Christina Nemec. Moderation: Odin Kroeger. (jh)
Beschreibung der VeranstalterInnen:
Das UrheberInnenrecht ist, selbst nach all den Reformen der letzten
Jahre, eng mit dem Geniebegriff des 18. Jahrhunderts verknüpft. Die
Werke, die es schützen soll, sie sind so originell wie originär –
besondere Leistungen, wie sie eben nur Genies zu erbringen vermögen.
Diese wiederum sollen mittels des durch das UrheberInnenrecht
verliehenen Verwertungsmonopols motiviert werden, möglichst …viele
derartige geniale Schöpfungen hervorzubringen. Aber ist dieses Modell
unseren digitalen Produktionsverhältnissen noch angemessen? Schließlich
ist weder klar, wie sich derartige Monopolansprüche heute überhaupt noch
durchsetzen lassen sollen, noch ob die kulturelle Vision hinter dem
UrheberInnenrecht, angesichts der zunehmenden Bedeutung von Remixes und
mash ups, überhaupt noch mehrheitsfähig ist.
Zur Seite der VeranstalterInnen.
Mehr über den Sammelband.
Gerald Schittenhelm
Termineinschreibungen (unverbindliche Zu- und Absage via Twitter - Nähere Infos)
Kommentieren
Wenn Sie öfters auf Webtermine.at kommentieren möchten, laden wir Sie ein, ein Benutzerkonto anzulegen.
