“On demand: Die Medienbranche ist im Umbruch” (apa ebc)
Aktuell (genug) ist, was in der Tageszeitung steht, am Wochenende wirft man einen Blick in ein Wochenmagazin oder internationales Blatt und an Randzeiten – morgens und abends – helfen einem Radio bzw. TV über die Runden: Wie schnell derartige Szenarien veraltet wirken bzw. sich ändern können, muss derzeit die Medienbranche zur Kenntnis nehmen.
In Zügen haben Laptops die Printprodukte verdrängt, im Berufsalltag ist die Bedeutung des Handys im Vergleich zum stationären PC auf dem Vormarsch. Und was das Internet in so kurzer Zeit an Veränderungen bewirkt hat, ist einfach beispiellos. Wir informieren uns über RSS-Feeds, Tweets und Blogs, tauschen uns (auch beruflich) in diversen Foren oder in sozialen Netzwerken aus. Die klassischen Medien liefern „nur” Gesprächs- bzw. Diskussionsstoff – und das großteils gratis.
Geschäftsmodelle von gestern zerbröseln im Zeitraffer. Als Hoffnungsschimmer gelten neue Formate, neue Ausgabegeräte und neue Zielgruppen. Aber was bringen iPad, E-Reader und Co? Welche Kanäle nutzen wir morgen? Wer gewinnt im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Rezipienten? Wie weit geht die Personalisierung und inwieweit spielen Auflagen noch eine Rolle? Wie verändern mobile Anwendungen die Medienbranche? Welche Bedeutung hat das Thema Longtail für Verlage? Und haben die traditionellen Medien das in sie gesetzte Vertrauen tatsächlich bereits verspielt?
Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 27. Jänner in Wien: Christian Adelsberger (Evolaris), Christian Czaak (economyaustria), Gerhard Handler (diamond:dogs), Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt) und Thomas Wedl (Cellular).
Datum: Donnerstag, 27. Jänner 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 – 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß
Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at
Gerald Schittenhelm
Termineinschreibungen (unverbindliche Zu- und Absage via Twitter - Nähere Infos)
Kommentieren
Wenn Sie öfters auf Webtermine.at kommentieren möchten, laden wir Sie ein, ein Benutzerkonto anzulegen.
