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Kalender-Icon Liquid Democracy – direkte Demokratie durch Online-Partizipation?

Ort: Museumsquartier, Raum D / Electric Avenue, Museumsplatz 1/5, 1070 Wien
Mittwoch, 18. Januar 2012 - 20:00 bis 22:00

Vortrag, Impulsreferat und Diskussion mit:
– Daniel Reichert, Vorstandsvorsitzender, Liquid Democracy e.V. (Berlin),
– Judith Schossböck, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für e-Governance, Donau-Universität Krems.
– Sarah Kriesche (Moderation)

Immer weniger Menschen haben in die etablierten Parteien, mit hinter verschlossenen Türen von Lobbyisten gesteuerten Entscheidungen, Vertrauen. Den Parteien laufen die Wähler weg. In allen Parteien wird daher nach Möglichkeiten gesucht die Menschen wieder mehr an die Parteien zu binden – oft ohne jedoch für mehr Transparenz zu sorgen oder Mitbestimmung zu ermöglichen.

Geleitet vom theoretischen Konzept der “Liquid Democracy” entwickelt der gleichnamige Berliner Verein eine Open-Source Beteiligungssoftware, welche die Verschmelzung von direkten und repräsentativen Beteiligungsmöglichkeiten zum Ziel hat.

“Adhocracy”, so der Name der Software, wird mit dem Anspruch entwickelt, letztlich einen “direkten Parlamentarismus” zu ermöglichen, doch sehen die EntwicklerInnen Einsatzmöglichkeiten in allem Gesellschaftsbereichen, seien es Bürgerbewegungen, Vereine, Kommunen, Parteien oder auch Unternehmen. Auf http://adhocracy.de/ kann sie kostenlos getestet und genutzt werden.

Für Georg Markus Kainz (quintessenz.at) stellt sich nach 30 Jahren Internet die Frage, wie lange die Politik noch auf die Errungenschaften verzichten möchte, die eine direkte Beteiligung jedes einzelnen Bürgers zu allen Fragen der politischen Entscheidungsfindung kostengünstig und unbürokratisch ermöglichen würde.

Vollständige Ankündigung auf quintessenz.at.

Beginn 20:00 Uhr, Einlass 19:00 Uhr.

Hintergrundlektüre:
Liquid Democracy e.V., Berlin
Liquid Democracy in 3 Minuten.
– Zeit online: Mehr Technokratie wagen

Veranstaltung im Rahmen der Reihe bits4free – Ihre Meinung zählt.
quintessenz – Datenschutz ist Menschenrecht.

Co-Organisation: Jana Herwig (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Uni-Wien)

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Sascha Schoppengerd
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